Der Minister stärkt die Beziehungen zu Uruguay

Heute Nachmittag hatte ich im Egmont-Palast ein ausgezeichnetes Gespräch mit meinem uruguayischen Kollegen Mario Lubetkin.

Uruguay ist eine stabile Demokratie und ein verlässlicher Investitionsstandort. Es ist daher kein Zufall, dass Belgien zu den wichtigsten Investoren des Landes zählt. Unternehmen wie Katoen Natie sind dort seit den 1990er-Jahren aktiv und haben zur Entwicklung des Hafens von Montevideo beigetragen, einem der wichtigsten Tore zur Region.

Dieselben Häfen verbinden uns allerdings auch in einem weniger erfreulichen Kampf: dem Kampf gegen den Kokainhandel. Kokain, das Südamerika verlässt, gelangt über verschiedene Routen in europäische Häfen, darunter auch Antwerpen. Kein Land kann diesen Handel allein stoppen. Deshalb verstärken wir die Zusammenarbeit zwischen Herkunfts-, Transit- und Zielländern, um Häfen sicherer zu machen, die Zollkontrollen zu verschärfen und die polizeiliche Kooperation auszubauen. Noch in diesem Monat kamen Polizeidienste aus ganz Lateinamerika zu diesem Zweck auf Einladung des Egmont-Instituts in Brüssel zusammen.

Wir sprachen außerdem über die umfassenderen regionalen Herausforderungen, bei denen Uruguay als Vorsitzland von Mercosur und CELAC eine führende Rolle spielt. Da das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur mittlerweile greifbar nahe scheint, eröffnet sich ein neues Kapitel.

Darüber hinaus beabsichtige ich, Anfang 2027 nach Uruguay zu reisen, um die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern weiter zu vertiefen.