Biografie

Maxime Prévot, geboren am 9. April 1978, engagiert sich seit 25 Jahren in der Politik. Er ist mit Nathalie, einer Wirtschaftsprüferin, verheiratet, mit der er eine Patchwork-Familie mit drei Kindern bildet. Als Absolvent der Politikwissenschaft mit Spezialisierung auf Recht und Management neuer Technologien (Universität Löwen und Universität Namur) begann er seine Karriere in der Privatwirtschaft als Berater für Organisationsleistung bei PricewaterhouseCoopers (PWC) und später bei IBM Consulting Services. 

Mit 26 Jahren wurde er politischer Direktor der französischsprachigen Zentrumspartei, die damals noch Centre démocrate humaniste (CDH) hieß und deren Vorsitzende Joëlle Milquet war. Seit 2007 wurde er ununterbrochen zum Abgeordneten gewählt und übte außerdem fünf Jahre lang als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Namur, der Hauptstadt der Wallonie, lokale Verantwortung aus, bevor er seit 2012 dreimal zum Bürgermeister der Stadt gewählt wurde. Von 2014 bis 2017 war er Vizepräsident der Wallonischen Regierung und Minister für Soziales und Gesundheit, öffentliche Arbeiten und Kulturerbe. 

2019 übernahm er als Nachfolger von Benoît Lutgen den Vorsitz der Partei CDH, entschied sich nach den Parlamentswahlen im Mai 2019 für die Oppositionsrolle und startete eine umfassende doktrinäre Neugründung. So gründete er im April 2022 eine neue zentristische politische Bewegung mit dem Namen „Les Engagés“ (Die Engagierten), die die Nachfolge der CDH antrat und sich weitgehend für starke Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft öffnete, die sich von der vorgeschlagenen ideologischen Erneuerung angezogen fühlten. Seine Partei hatte bei den Parlamentswahlen im Juni 2024 einen durchschlagenden Erfolg, woraufhin „Les Engagés“ in sämtliche Regierungen einzogen. Nach achtmonatigen Verhandlungen über das föderale Regierungsabkommen legte er seinerseits am 3. Februar 2025 vor Seiner Majestät dem König den Eid als Vizepremierminister und Minister für auswärtige Angelegenheiten, europäische Angelegenheiten und Entwicklungszusammenarbeit ab. 

Er übergab den Parteivorsitz an den Europaabgeordneten Yvan Verougstraete und beschloss, während seiner Amtszeit als Minister seine Aufgaben als Bürgermeister von Namur aufgrund der Unvereinbarkeitsregeln seiner Stellvertreterin Charlotte Bazelaire zu übertragen.