Maxime Prévot setzt auf ein stärkeres und erweitertes Europa
Gestern war ein wichtiger Tag: Die Ukraine und die Republik Moldau haben einen weiteren bedeutenden Schritt auf ihrem Weg zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union gemacht. Für ihre Bürgerinnen und Bürger ist dies ein Moment der Hoffnung und der Anerkennung. Für die Europäische Union ist es zugleich eine klare geopolitische Entscheidung: Wir wollen unseren Kontinent stärken und unsere eigene Zukunft gestalten.
Gleichzeitig macht Montenegro weitere Fortschritte auf seinem europäischen Weg und zeigt, dass Fortschritte möglich sind, wenn Engagement mit Reformen einhergeht, da das Leistungsprinzip weiterhin die treibende Kraft des Erweiterungsprozesses bleibt. Dasselbe gilt für Albanien.
Die Erweiterung macht Europa stärker. Sie erfordert jedoch auch, dass sich die Union selbst vorbereitet. Eine größere Europäische Union muss weiterhin in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen, ihre Interessen zu verteidigen und konkrete Ergebnisse für ihre Bürgerinnen und Bürger zu liefern.