Belgien verurteilt den versuchten Drohnenangriff auf Leipzig/Halle aufs Schärfste

Die Verantwortung Russlands für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle ist äußerst schwerwiegend.

Als Mitgliedstaat der Europäischen Union und NATO-Verbündeter steht Belgien in voller Solidarität an der Seite Deutschlands. Ich unterstütze uneingeschränkt die Maßnahmen, die mein deutscher Amtskollege Johann Wadephul als Reaktion angekündigt hat. Ich habe darum gebeten, den russischen Botschafter einzubestellen.

Dieser Angriff reiht sich ein in eine lange Serie inakzeptabler Vorfälle auf dem Hoheitsgebiet anderer EU-Mitgliedstaaten und NATO-Verbündeter in den vergangenen Monaten.

Wir müssen sehr klar benennen, was dies bedeutet: Der Begriff „hybrid“ darf nicht zu einem Euphemismus für Aggression werden. Eine Operation mit Sprengstoff auf europäischem Boden ist ein äußerst schwerwiegender feindseliger Akt. Russland darf nicht davon ausgehen, dass es solche Operationen in unseren Ländern ohne Konsequenzen durchführen kann.

Europäisches und alliiertes Hoheitsgebiet ist keine Grauzone, in der Russland ungestraft handeln kann.

Ich werde dies morgen beim Gymnich-Treffen in Irland mit meinen europäischen Kolleginnen und Kollegen erörtern.