Belgien und Ruanda nehmen ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf
Ich freue mich, heute die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Belgien und Ruanda bekannt geben zu können.
In einer Welt, die von zunehmenden Spannungen geprägt ist, ist dies ein wichtiges Signal aus New York, dem Sitz der Vereinten Nationen und einem Symbol für Multilateralismus und Dialog über bestehende Differenzen hinweg.
Dieser Schritt ist das Ergebnis eines Prozesses offener Gespräche mit meinem Amtskollegen und gemeinsamer, von gegenseitigem Respekt getragener Bemühungen. Ich bin überzeugt, dass wir eine positive Agenda entwickeln können, die unseren Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt und auf den vielfältigen Beziehungen zwischen unseren Bevölkerungen aufbaut.
Wir haben vereinbart, einen systematischen Dialog aufrechtzuerhalten, auch über weiterhin bestehende Meinungsverschiedenheiten, insbesondere hinsichtlich des Konflikts im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Staaten bedeutet nicht, dass wir unsere Positionen aufgeben. Sie ermöglicht vielmehr strukturierte Kanäle für den Dialog. Ich werde die territoriale Integrität und Souveränität der Demokratischen Republik Kongo weiterhin verteidigen.
Belgien möchte zudem seine Expertise in der Region zur Unterstützung der Vermittlungsbemühungen einbringen und wird weiterhin alle Parteien dazu aufrufen, die im Rahmen der Prozesse von Doha und Washington eingegangenen Verpflichtungen strikt einzuhalten.