Belgien bekräftigt Unterstützung für die WHO
πΊπ³ Es war gut, heute Tedros Adhanom Ghebreyesus zu treffen und das Engagement Belgiens für die Weltgesundheitsorganisation erneut zu bekräftigen. Nicht nur mit Worten, sondern auch finanziell. Trotz des allgemeinen Haushaltsdrucks hat Belgien seine freiwilligen Beiträge erhöht. Mehr für die Forschung zu Tropenkrankheiten. Mehr für sexuelle und reproduktive Gesundheit. Und die Finanzierung für einen gerechten Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten wurde aufrechterhalten.
Wir tun dies, weil es klug ist. Viren tragen keine Pässe. Eine Krankheit, die in einem Land eingedämmt wird, verhindert eine Krise in unserem eigenen. Derzeit koordiniert die WHO die Reaktion auf einen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff: Hunderte Passagiere, mehrere Nationalitäten, eine Organisation, die alles zusammenhält. Genau das tut die WHO — still und jeden einzelnen Tag. COVID hat uns gezeigt, wie eng wir miteinander verbunden sind. Diese Lektion sollten wir nicht noch einmal lernen müssen.
Belgien setzt sich außerdem für eine ambitionierte Reform der globalen Gesundheitsarchitektur ein. Die WHO muss im Zentrum stehen — mit stärkerer Führung, größerer Kohärenz und einer Governance, die auf Gleichheit, Solidarität und Menschenrechten basiert. Reform ist keine Bedrohung für die WHO. Sie macht die Organisation unverzichtbar.
Danke, Dr. Tedros. Belgien steht an der Seite der WHO.